Janika Thomas 

 

Müßigklang ist das, was im Müßiggang entstanden ist.

Es ist Selbstverwirklichung, denn das ist es, was mich der Müßiggang lehrte – sei achtsam dir selbst gegenüber und lausche auf deine inneren Entfaltungswünsche. Er rief mich also dazu auf abzuspüren, wohin die Freude fließt und mich selbst zu fragen, wobei mir das Herz aufgeht und das zu tun. Dabei ging es nicht darum dem Vergnügen nachzujagen, sondern viel mehr darum, mit mir selbst und mit dem was ich lebe, in Einklang zu kommen.

 

Ich erlebe den Müßiggang als ein loslassen, ohne etwas weghaben zu wollen, als eine Hingabe, ohne sich aufzugeben. Es ist ein inneres Einfinden und aufwachen, eine tiefe Liebesbeziehung zum Leben an sich. Von hieraus lebt es sich geschmeidiger, man steht sich weniger selbst im Weg und man vertraut sich leichter den natürlichen Bewegungen des Lebens an. Ja, ich begreife mich dadurch als eins mit dem Natürlichen und in dieser Einheit wurde mir bewusst, was es ist, womit ich erblühen möchte. 

                                                                                                          


Daniel Horgos 

 

Wenn ich musiziere, trete ich ein in eine neue Welt. Es eröffnet sich mir eine Landschaft, die mir ohne Musik verschleiert erscheint. Die Energie des Rhythmus und die Schwingung der Töne und der Harmonie werden spürbar und erlebbar. Am meisten begeistert mich in dieser Welt die Reduktion. Zwei oder drei Töne und der Herzschlag können ausreichen, um Magisches zu erleben. 

 

Mit Müßigklang haben Janika und ich ein Tor geschaffen, durch das ich an diesen Ort gelangen, die Energie spüren und leben kann. Bei unseren Konzerten tauche ich ein in diese Welt. Wenn viele Augen und Ohren mit auf Reise gehen, ist das Erlebnis besonders intensiv. Es ist still vor den ersten Tönen unserer Lieder und dann löst sich eine Spannung, es vibriert und das Tor öffnet sich: Ich trete ein, versinke, höre und tanze.

 

Ich freue mich auf die weiteren Konzerte mit Euch. Kommt mit!